Großartige Spendenaktion

Pressemeldung: Ökumenisches Friedensgebet in Gudensberg am 7. März 2022

Mehr als 80 Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftlichen Bereichen waren am Montag dem Aufruf der vier in Gudensberg vertretenen Christlichen Kirchen zum ökumenischen Friedensgebet in die katholische Kirche gefolgt. Die Pfarrer und Pastoren der christlichen Konfessionen, Pfarrer Hartmann, Pfarrer Fuest und Pfarrerin Göbel für die Evangelische Kirche, Pfarrer Graef für die Katholische. Kirche, und die Pastoren Klippert für die Gemeinde Gottes und Schumacher für die Freie evangelische Gemeinde begrüßten die Teilnehmer.

Der blaue Sommerhimmel über den gelben Kornfeldern, das sind die Farben der Ukraine.Im Kirchenraum brannte das Friedenslicht aus Bethlehem neben der blau-gelben ukrainischen Flagge. Darüber wer „Finger weg von der Ukraine!“ als Forderung an den russischen Präsidenten auf Russisch und Deutsch zu lesen. Ein kurzer Film zeigte Bilder von Kirchen und Landschaften der Ukraine. So konnte man sich einen Eindruck vom Land verschaffen.

In der Lesung trug Pfarrer Graef die Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium vor. Besonders der Ausspruch Jesu: „Selig die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden“, rückte  in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die Lieder, Gebete drückten die tiefe Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit immer wieder aus. Das kam auch in den Fürbitten der Gläubigen zum Ausdruck: Eine Teilnehmerin gab ihrer tiefen Ratlosigkeit Ausdruck: Der russische Präsident bekennt sich doch zum orthodoxen Glauben und bekreuzigt sich in der orthodoxen Kirche, wieso führt er dann einen solchen grausamen Angriffskrieg?

Am Schluss des Gottesdienste wurden praktische Vorschläge für den Alltag vorgestellt: Durch das Sparen von Energie und Treibstoff kann der Gewinn für die Kriegskasse Putins geschmälert werden. Das hat jeder selbst in der Hand.

Die Stadt Gudensberg unterhält seit über 10 Jahren eine Partnerschaft mit der Ukrainischen Stadt Schtschyrez in der Nähe von Lemberg. Die eingegangenen Spenden aus dem Gottesdienst in Höhe von 675,00 EURO sollen der Arbeit des Partnerschaftsvereins zu Gute kommen, der davon die benötigten Dinge kauft und dank der Hilfe der Stadt und großzügigen Spendern direkt in die Ukraine bringt.

Weitere Spenden sind auf der Homepage des Partnerschaftsvereins möglich und nötig. Hier kann man auch jederzeit sehen, wofür das Geld verwendet wurde.

Mit diesen Gottesdienst, der in Zukunft immer Montags um 19.00 Uhr stattfinden soll, haben die christlichen  Kirchen Gudensbergs ein starkes Zeichen der Solidarität und des Friedens gesetzt. „Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.“ (Albert Schweitzer, 1875 – 1965)

Foto: https://pixabay.com/photos/candles-candlelight-lights-flame-64177/
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