Bericht der Tour 8

TOUR 8 – 25.3.2022

Fahrer: Karen Davidov und Kai Schellschack

Über diese Hilfsgüter-Tour berichtet Kai Schellschack

Beladen mit jeder Menge medizinischer Artikel, Hygieneartikel, zwei Waschmaschinen, Baby Nahrung, Decken, Lebensmitteln und Isomatten starteten wir um 15:30 Uhr an der Alten Feuerwehr Gudensberg

Wir beide waren hoch motiviert und haben uns wirklich gefreut einen Beitrag zur Hilfe für die Ukraine
leisten zu können. Um 16:30 war unsere Fahrt durch die Vollsperrung der A 7 bei Hann Münden etwas unterbrochen und wir sind dann über die Landstraße am Stau vorbei auf die A 38 gefahren.

Um 20:00 Uhr haben wir dann in Dresden unseren ersten Tankstopp eingelegt und sind dann
Richtung polnische Grenze gefahren. Vorbei an Breslau, Katowice und Krakau standen wir dann um 05:00 Uhr an der polnisch / ukrainischen Grenze.

Spätestens hier haben wir den Ernst der Lage gespürt, denn die Grenzposten waren hoch konzentriert und die Zeit der Späßchen war vorbei. Nichts desto trotz haben wir unsere gute Laune behalten und sind dann durch die Pass und Zollkontrolle gut durchgekommen.

Die Abfertigung ging relativ schnell und dank Karens Sprachkenntnissen erreichten wir gegen 06:00 Uhr den Transit Bereich. Dort warteten schon unsere ukrainischen Freunde und Volodimir Popovich begrüßte uns sehr freundlich.

Wir haben dann sofort mit dem Umladen der Güter begonnen und mussten schnell feststellen, dass
die Hilfsgüter nicht in die beiden Sprinter und PKW s passten. Es wurde schnell der Plan geschmiedet,
die Isomatten auf den Sprinter zu laden und dort mit Gurten festzuschnallen. Karen meinte – geht nicht gibts nicht in der Ukraine.

Nach Austausch der Güter haben wir uns dann von unseren Freunden mit einem gemeinsamen Foto verabschiedet und sind dann Richtung Zoll gefahren. Unser Auto und Anhänger wurde auf Schmuggelware untersucht nach ca. 20 Minuten war die Kontrolle vorbei und wir konnten die Grenze Richtung Heimat verlassen.

Vorbei an zwei Mautstationen waren wir gegen 13:30 in der Höhe von Breslau. Da wir uns gegenseitig mit dem Fahrer abgewechselt, an Bord ausgeruht und gut geschlafen haben waren  wir uns einig, weiter nach Hause zu fahren. Die Tankstopps haben wir noch genutzt, um die gute Ahle Wurst die uns geschenkt wurde zu essen.

Wir waren so dann um 20:30 Uhr wieder am Alten Feuerwehrhaus in Gudensberg angekommen.

Hier wurden wir herzlich empfangen und wir waren beide froh und glücklich wieder bei unseren Familien zu sein.

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